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AG Anbieterwechsel

Neue Strukturen festigen sich für die arbeitsreiche Zukunft

By | AG Anbieterwechsel, Arbeitskreis, S/PRI, WBCI | Keine Kommentare

Die erste Sitzung unter der neuen Geschäftsordnung, mit größerer Runde und zahlreichen Themen liegt hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Arbeitskreis Schnittstellen & Prozesse und der früheren AG Anbieterwechsel. Auf Einladung der Vodafone fanden sich zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland in Ratingen ein.

Ziel war es, gemeinsam die Profile der Unterarbeitsgruppen zu schärfen, die künftig als Arbeitsgruppen (kurz: AG) firmieren werden. Neben der AG WBCI und der AG S/PRI wird es auch die AG Prozesse geben. Hinter ihr verbirgt sich die frühere AG Anbieterwechsel. Den alten Namen selbst fanden die Mitglieder nicht mehr zeitgemäß und passend, da das Spektrum der Aufgaben und Fragestellungen größer ist als zuvor.

Auch eine Clearing-Plattform soll dereinst in den Verantwortlichkeitsbereich der AG Prozesse fallen. Somit zeigt sich, dass auch die Themen einem stetigen Fluss unterliegen. Abgeschlossen werden konnte hingegen das Thema der Auswirkungen von digitalen Willenserklärungen des Endkunden im Rahmen eines Anbieterwechsels. Nach langem Ringen der Juristen haben sich die Unternehmen nunmehr auf eine Aktualisierung der Haftungsfreistellungserklärung verständigen können. Damit werden Sie nicht nur der voranschreitenden Digitalisierung gerecht, sondern auch dem Bedürfnis nach rechtlicher Klarheit und Sicherheit.

Schließlich leben auch alte Themen wieder auf. Der WBCI-Vertrag zum Betrieb der Konformitätstest-Plattform und die Sicherung der WBCI-Zertifizierung sind Herzensangelegenheit des Arbeitskreises. Da der bestehende Vertrag mit T-Systems als Dienstleister in absehbarer Zeit auslaufen wird, sind die Mitglieder des Arbeitskreises bemüht, eine neue Lösung zu finden, die es Unternehmen noch einfacher macht, den Schritt zur Zertifizierung zu wagen. Vor allen Dingen kleinere Unternehmen stehen immer noch stark im Fokus des Arbeitskreises. Für sie soll das Zertifizierungsregime künftig noch besser ausgestaltet werden. Aber auch die Zertifizierung von Schnittstellen soll nicht unter den Tisch fallen und langfristig gesichert werden. Da es jedoch möglicherweise zunächst zu einer Pause von ein paar Monaten bei der Schnittstellenzertifizierung kommen kann wird, sind Unternehmen, die bis Mitte 2019 eine Zertifizierung ihrer WBCI-Schnittstelle benötigen aufgerufen, dies dem Arbeitskreis mitzuteilen.

 

Ausblick:

Die nächste Sitzung der AG Prozesse wird als Webmeeting ausgerichtet.

Der AK Schnittstellen & Prozesse trifft sich zu seiner nächsten Sitzung am 25.09.2018 bei der M-net in München.