Arbeitskreis bestätigt Führungsduo

By 21. Januar 2020Arbeitskreis

Das Jahr des Arbeitskreises startet mit zufriedenen Worten der Mitglieder. Zahlreiche Themen konnten im zurückliegenden Jahr bearbeitet werde. Der Übergang auf den neuen Zertifizierer outbox AG verlief erfolgreich und eine weiterhin steigende Zahl von Zertifikaten, ist zu verzeichnen. Auch die Wahrnehmung des Arbeitskreises hat sich erheblich verbessert, so die einhellige Meinung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der ersten Sitzung des Jahres. Mit der Unterstützung der beiden Verbände BUGLAS und VATM sowie der engagierten Arbeit der vielen Expertinnen und Experten für die Themen Anbieterwechsel und Schnittstellen, hat sich der Arbeitskreis 2019 zu einem wichtigen Partner in der Zusammenarbeit mit Gremien und Behörden entwickelt. Bester Indikator sei hierfür auch die steigende Zahl der Unternehmen, die sich an der Arbeit mit den Schnittstellen beteiligen, die nunmehr auf 18 Unternehmen angestiegen ist.

Mit diesem Schwung gilt es auch, sich auf das neue Jahr vorzubereiten, welches regelmäßig mit der Wahl eines neuen Sprecherduos beginnt. Im Rahmen der Arbeitskreissitzung bei 1&1 in Berlin wurden Andre Rochlitzer-Marquier (1&1) und Jochen Witt (NetCologne) als Sprecher wiedergewählt. Beide blickten zuversichtlich auf das kommende Jahr, welches immer noch geprägt sein wird von großen Herausforderungen durch die Umsetzung des Europäischen Kodex für Elektronische Kommunikation.

Hierzu sagte André Rochlitzer-Marquier;

“Die Anbieterwechselprozesse werden durch die Umsetzung des EECC möglicherweise tiefgreifende Veränderung erfahren. Mit den Schnittstellen und der zielorientierten Zusammenarbeit des Arbeitskreises arbeitet der Markt aber bereits seit langem im Sinne der Endkunden zusammen und wird auch zukünftige Anforderungen erfolgreich umsetzen.”

Auch der fortschreitende Glasfaserausbau wird das Gremium vor neue Herausforderungen stellen.

Jochen Witt betont:

„Das letzte Jahr hat gezeigt, dass die S/PRI Schnittstelle im Massenmarkt angekommen ist. So konnte in 2019 die umfangreiche Nahbereichsmigration nur mit Hilfe der S/PRI umgesetzt werden. Für das Jahr 2020 wird der Fokus der S/PRI-Schnittstelle auf der Unterstützung des FTTH Ausbaus liegen, in der eine eigene Arbeitsgruppe zur Planung die Prozessschritte zu einem Ausbau auf Abruf annimmt.“

Gleichsam wird es der künftige Einsatz der S/PRI-Schnittstelle für Kabel sein, der den Nutzen und die Bedeutung der Schnittstellen einmal mehr unter Beweis stellen wird.

Ein weiterer wichtiger Themenblock wird die Fortschreibung des Clearing Handbuchs sein, in dem sich die Unternehmen untereinander Regeln für ein gemeinschaftliches Arbeiten bei Clearingszenarien gegeben haben.

 

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