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Julia Polley

Neues Modell für WBCI-Bündelzertifikate nun gestartet. Erste Unternehmen bereits zertifiziert!

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Nach intensiver Vorarbeit und Abstimmung mit den Unternehmen des Arbeitskreises und der Bundesnetzagentur ist nunmehr das neue Bündelmodel für die WBCI-Schnittstelle einsatzbereit. Die wurde an den Bedürfnissen des Marktes orientiert und entwickelt. Das neue Modell ermöglicht es langfristig, das fehleranfällige Fax-Verfahren abschaffen zu können, da nun auch sehr kleine Unternehmen durch Kooperationen mit größeren TKU ihre Vorabstimmungen über die WBCI-Schnittstelle prozessieren können.

Nach gut eineinhalb Jahren Entwicklungszeit sind nunmehr alle Komponenten bereit für die Anwendung der neuen Bündelzertifikate. Durch das neue Modell der Bündelzertifikate wird es größeren TK-Unternehmen mit einer WBCI-Schnittstelle bzw. welche ihre Vorabstimmungen über die WBCI-Schnittstelle bei einem Dienstleister prozessieren, auch die Vorabstimmungen kleinerer Anbieter zu prozessieren. So kann das problemanfällige Faxverfahren langfristig eingestellt werden.

Die Arbeitsgruppe Prozesse hat in ihrer letzten Sitzung vom 17.06.2019 hierzu den Startschuss gegeben, indem die Zusatzvereinbarung verabschiedet wurde. Nunmehr ist auch die essentielle Vorlage für die Vereinbarung zwischen den WBCI-Partnern, welche zusätzlich zum WBCI-Vertrag geschlossen werden muss, auf der Website des Arbeitskreises veröffentlicht. Durch diese Zusatzvereinbarung ist es möglich, Vorabstimmungen von EKPs abzuwickeln, die nun über die Bündelzertifikate laufen, ohne den zugrundeliegenden WBCI-Vertrag unmittelbar ändern zu müssen. Durch diese einfache und unbürokratische Lösung kann das neue Modell ohne große Umstände neben den einfachen Vorabstimmungen eingeführt werden. Die Zusatzvereinbarung sowie eine Darstellung der Struktur des neuen Modells können auf der Seite des Arbeitskreises Schnittstellen & Prozesse heruntergeladen werden.

Zwei Unternehmen betreiben das Modell heute schon mit 10 und 30 angeschlossenen EKPs.

Weitere Informationen und den Mustervertrag finden Sie hier. Die Informationen zum neuen Modell erreichen Sie über den folgenden Link.

Das Interesse an den Ergebnissen des AK S&P wächst

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Neue Unternehmen interessieren sich für die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe WBCI und S/PRI

Immer mehr Unternehmen möchten am Gestaltungsprozess der Schnittstellen teilhaben. Dies zeigte sich bei der letzten Sitzung der Arbeitsgruppe S/PRI & WBCI, welche sich speziell den Schnittstellen widmet, die der Garant für reibungslosen Anbieterwechsel und künftige Kooperationen in der Glasfaserwelt sind, beschäftigt. Weiterlesen

Sprecherwahl 2019 – Führungswechsel im Arbeitskreis Schnittstellen & Prozesse

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Zu Beginn der insgesamt zweitägigen Sitzung in Berlin konnte der bisherige Sprecher Andre Rochlitzer auf ein erfolgreiches Jahr mit dem Arbeitskreis zurückblicken. Dieses habe besonders für die WBCI viele Neuerungen mit sich gebracht, aber man sei überzeugt davon, dass diese Neuerungen der Schnittstelle weiteren Auftrieb verleihen werden, so Rochlitzer.

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Der Arbeitskreis stellt neues Preismodell zur WBCI-Zertifizierung vor

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Die letzte Sitzung des Jahres 2018 war für die Arbeitsgruppe WBCI und S/PRI nicht nur geprägt von einem Rückblick auf ein arbeitsreiches Jahr, sondern auch vom Abschied.

Andreas Lieder, bislang noch Sprecher des Arbeitskreises und Vertreter der M-net, wird das Unternehmen Anfang 2019 auf eigenen Wunsch verlassen. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Unternehmen kann er auf ein arbeitsreiches Jahr zurückblicken.

Insbesondere die neue Zertifizierung bei der WBCI-Schnittstelle fordert den Arbeitskreis und die Arbeitsgruppen zum Ende des Jahres erneut. In den vergangenen 5 Jahren wurden im Rahmen des der WBCI -Zertifizierung durch den Dienstleister T-Systems mehr als 200 Nutzungszertifikate ausgestellt und 30 Schnittstellenzertifizierungen durchgeführt. Die Anzahl der Zertifikate macht die Akzeptanz der standardisierten Schnittstelle deutlich, stellt aber noch nicht das Ende von Zertifizierung und Weiterentwicklung der Schnittstelle dar. Weiterhin nutzen nicht unerhebliche Zahlen an Unternehmen den Fax-Prozess und scheuen den Schritt zum Wechsel auf die WBCI. Im Rahmen einer Umfrage durch den Arbeitskreis wurden die Gründe für die fehlenden Wechselwilligkeit erhoben und den Ergebnissen wird Anfang 2019 nun Rechnung getragen.

Im ersten Schritt wurden die Kostenmodelle überarbeitet und deutlich vereinfacht.

Zukünftig wird es neben den Schnittstellenzertifikat nur noch das Nutzungszertifikat zu einem einmaligen Ausgabepreis von 400 € geben. Andre Rochlitzer, Sprecher des Arbeitskreis sieht darin eine wesentliche Senkung der Eintrittshürde für kleine Endkundenpartner (EKP). Die Reduktion um 1.600 € und die Auflösung einer Beschränkung bei den Vorabstimmungen für Kleinst-EKP sind ein deutliches Signal. Die noch im Einsatz befindliches Fax-Geräte und der fehleranfällige Vorgang sollen der Vergangenheit angehören und der Anbieterwechsel damit in Gänze verbessert werden. Mit der Outbox AG wurde für dieses Vorhaben ein wichtiger neuer Partner gefunden.

Schließlich wird auch die S/PRI stetig weiterentwickelt,so dass auch die Diskussionen um die Erweiterung des S/PRI-Replikates erfolgreich fortgeführt werden konnten.

All diese Themen sowie das Thema der Sicherheitsanforderungen und viele weitere, werden den Arbeitskreis und seine Arbeitsgruppen in das Jahr 2019 begleiten. Zum Jahresauftakt wird es dann Sitzungen der einzelnen Gremien inklusive der Sprecherwahl an insgesamt zwei Tagen in Berlin geben.